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Hund alleine lassen

Hund alleine lassen – Tipps und Tricks

Hunde sind Rudeltiere und bleiben nicht gerne allein. Das müssen sie erst lernen. Am besten beginnt man damit bereits während des Wachstums - beim Welpen. Mit dem richtigen Training kann fast jeder Hund problemlos vorübergehend allein gelassen werden.

Warum bleiben Hunde nicht gerne allein?

Der Hund stammt vom Wolf ab, bei dem es sich um ein typisches Rudeltier handelt. Jedes Mitglied achtet darauf, stets den Anschluss an sein Rudel zu bewahren. Wer alleine zurückbleibt, läuft Gefahr, dass er nichts zu fressen bekommt oder angegriffen wird. Das größte Risiko besteht hierbei für Welpen, die allein nicht überlebensfähig sind. Das gilt sowohl für den Nachwuchs von Wölfen sowie von Hunden. Vorteil bei den wilden Verwandten ist, dass die Kleinen gemeinsam im Rudel aufwachsen und bis zu einem bestimmten Alter im Rudel bleiben. Bei Hunden sollte man sich vergegenwärtigen, dass die meisten Welpen im Alter von zehn bis zwölf Wochen von ihrer Mutter und den Geschwistern getrennt werden. Dieser Verlust ist nicht einfach zu verkraften. Der Welpe braucht jetzt ein Ersatz(-Rudel), dem er vertraut und auf das er sich in Zukunft verlassen kann.

Wann kann man Welpen alleine lassen?

Viele Welpen kommen im Alter von etwa zehn bis zwölf Wochen in ein neues Zuhause. In den ersten Nächten vermissen sie ihre Mutter und die Geschwister ganz besonders. Sie benötigen jetzt die Nähe zu ihren neuen Menschen. In dieser sensiblen Phase sollten Sie sich möglichst viel mit Ihrem neuen Familienmitglied beschäftigen. Die Eingewöhnung ist von Welpe zu Welpe unterschiedlich. Daher gilt es individuell zu bestimmen, wie sich der Welpe in den ersten Tagen verhält. Manche tauen sehr schnell auf und fühlen sich in kürzester Zeit wohl, während andere eher zurückhaltend sind. Es lässt sich daher nicht pauschal sagen, wann man den Welpen kurzzeitig allein lassen kann. Dies ist abhängig vom Charakter, der Rasse und dem Umgang mit dem Hund im Alltag.

Wie übe ich, den Hund alleine zu lassen?

Ob Welpe vom Züchter oder ausgewachsener Hund – jeder muss das Alleinbleiben in seinem neuen Zuhause lernen. Die Voraussetzungen dafür werden erst einmal innerhalb der Wohnung geschaffen:

  • Verlassen Sie gelegentlich das Zimmer für paar Minuten und fordern Sie Ihren Hund auf in dem Zimmer zu bleiben. Er soll verinnerlichen, dass es kein Problem ist, wenn er ein paar Minuten alleine in dem Raum bleibt.
  • Vergrößern Sie zunehmend die Zeitspanne und testen Sie, wie der Hund darauf reagiert, wenn Sie die Tür hinter sich schließen.
  • Gehen Sie auf den Balkon oder in den Garten, so dass der Hund Sie noch sehen kann, ohne dass er mitdarf.
  • Verlassen Sie nun minutenweise die Wohnung durch die Haustüre und horchen Sie, wie der Hund darauf reagiert. Fängt er sofort an zu bellen, warten Sie ab, bis er sich beruhigt hat. Ansonsten besteht die Gefahr, dass er schnell lernt, Sie mit entsprechendem Bellen zurückholen zu können. Bleibt er ruhig, betreten Sie nach einer Weile der Ruhe die Wohnung, als wäre nichts gewesen. Begrüßen Sie ihn nur kurz im Vorbeigehen.
  • Im Idealfall vergrößern Sie die Zeit ihrer Abwesenheit kontinuierlich. Nach ein paar Monaten haben viele Hunde kein Problem damit, gelegentlich für ein paar Stunden allein zu sein. Wichtig ist ein permanentes Üben mit dem Hund. Dabei sollten Sie auch beachten, dass die Zeitintervalle des Alleinbleibens kontinuierlich zu steigern sind.

Wie lange kann ein Hund alleine bleiben?

Kein Hund kann oder sollte täglich acht Stunden alleine bleiben. Wer voll berufstätig ist, benötigt entweder einen Hundesitter oder er sollte es ermöglichen, dass der Hund mit zur Arbeit darf. Immer mehr Arbeitgeber zeigen sich hierfür offen. Bei einem Halbtagsjob kann der Hund dagegen auch zu Hause bleiben. Generell gilt: vier bis fünf Stunden sind das Maximum. Wichtig ist, dass der Hund gelernt hat, allein zu Hause zu sein. Bis es soweit ist, gilt es stetig mit dem Hund das Alleinsein zu trainieren.

4 Tipps, wie Sie Ihren Hund alleine lassen können

Die meisten Hunde bleiben ungern alleine zuhause, aber manchmal ist dies unumgänglich. Folgende Tipps helfen Ihnen bei der Umsetzung.

  1. Beginnen Sie bereits beim Junghund mit Übungen innerhalb der Wohnung. Lassen Sie Ihren Hund öfter mal alleine im Raum.
  2. Dehnen Sie die Phasen des Alleinbleibens langsam immer weiter aus. Erst nur ein paar Minuten, dann immer länger.
  3. Sind Sie für eine längere Zeit außer Haus, dann gehen Sie mit Ihrem Hund vorher ausgiebig spazieren.
  4. Überraschen Sie Ihren Hund mit einem besonderen Spielzeug, mit dem er in Ihrer Abwesenheit beschäftigt ist. Dies kann ein Kauknochen oder ein Intelligenzspielzeug mit Leckerlis gefüllt sein. Je mehr Abwechslung, umso besser ist Ihr Hund beschäftigt.

Schlussendlich ist es von Hund zu Hund individuell unterschiedlich, wie sie auf das Alleinbleiben reagieren und lernen damit umzugehen.

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