Ernährung ältere Hunde

ERNÄHRUNG FÜR ALTE HUNDE

Die Ernährungsansprüche von Hunden ändern sich im Laufe ihres Lebens. Neben den veränderten Nährstoffansprüchen können weitere Herausforderungen bei der Fütterung auftreten Unsere Tipps zeigen Ihnen, auf was Sie bei der Ernährung von Hundesenioren achten sollten.

Wann ist ein Hund alt?

Hunde werden nicht von heute auf morgen alt. Das Älterwerden ist ein langsamer Prozess, dessen Beginn abhängig ist von der Rasse und der individuellen Konstitution. Sehr große Hunde zählen bereits mit einem Altern von sechs Jahren zu den Senioren, während mittlere und kleine Hunde  mit sieben Jahren zu den Senioren gehören. Äußerlich erkennbar kann dies durch einen geringeren Spieltrieb und Bewegungsdrang sowie erste Schwierigkeiten im Bewegungsablauf sein. Möglicherweise schmerzen entzündete Gelenke, weshalb die Lust auf Bewegung sinkt. Häufig ändert sich auch die Farbe des Fells des Hundes.

Ernährungstipps für ältere Hunde

Aufgrund ihres fortgeschrittenen Alters können bei älteren Hunden Veränderungen im Fressverhalten bemerkt werden. Mit unseren Tipps möchten wir Ihnen helfen, den älteren Hund bei der Nahrungsaufnahme zu unterstützen:

  • Große Portionen vermeiden
    Die Verdauung eines alten Hundes arbeitet träger. Daher ist es sinnvoll, die tägliche Futterration auf drei bis vier kleinere Mahlzeiten zu verteilen.
  • Futter zerkleinern
    Falls der Hund Zahnprobleme aufweist, sollten Sie Nassfutter in kleinere Häppchen zerteilen. Das erleichtert die Futteraufnahme.
  • Probleme mit Trockenfutter
    Mit zunehmenden Alter riecht der Hund schlechter. Dadurch kann die Futteraufnahme von Trockenfutter im Alter nachlassen. Möglicherweise genügt es, das Futter mit warmen Wasser zu vermischen. Ansonsten empfiehlt sich ein Wechsel auf Nassfutter.
  • Alte Hunde trinken zu wenig
    Es kommt häufig vor, dass ältere Hunde zu wenig trinken, was negative Folgen auf ihre Gesundheit haben kann. Die Gefahr besteht vor allem bei Trockenfutter, weshalb Nassfutter zu bevorzugen ist.
  • Weniger Knochen
    Auch wenn Ihr Hund ein Knochenfan sein mag – mit zunehmendem Alter sollte die Knochenfütterung reduziert werden, da der Darm langsamer arbeitet und dadurch das Risiko einer Verstopfung steigt.
  • Futter anwärmen
    Leiden Hunde unter Appetitlosigkeit, kann dies an einer verminderten Sinneswahrnehmung liegen. Probieren Sie, wie der Hund auf angewärmtes Nassfutter reagiert. Dadurch riecht es intensiver, was oftmals zum Fressen verführt.

Die Fütterung alter Hunde

Wenn bei älteren Hunden Ernährungsprobleme auftreten, sollten Sie rechtzeitig einen Tierarzt aufsuchen. Er kann abklären, ob eine Erkrankung vorliegt und deshalb ein Futterwechsel empfehlenswert ist. Möglicherweise rät er Ihnen zu einem speziellen Diätfutter oder empfiehlt Ihnen den Umstieg von einem Futter für ausgewachsene Hunde auf ein Senior Hundefutter.

Dieses orientiert sich an den veränderten Nährstoffbedürfnissen eines alten Hundes. Zum einen betrifft dies den oftmals reduzierten Energiebedarf aufgrund geringerer Aktivität. Zum anderen ist die Vitamin- und Mineralstoffzusammensetzung angepasst, um den Hundesenior mit den für ihn lebenswichtigen Nährstoffen zu versorgen.