Durchfall beim Hund

Durchfall beim Hund

Durchfall kommt bei Hunden relativ häufig vor. Oftmals vergeht leichter Durchfall von selbst. Sobald der Durchfall länger als einen Tag andauert, sollten Sie mit ihrem Hund einen Tierarzt aufsuchen.

 

Ursachen für Durchfall beim Hund

Durchfall ist keine Erkrankung, sondern ein Symptom, welches eine Vielzahl von Ursachen haben kann. Relativ häufig wird der Durchfall dadurch verursacht, dass der Hund etwas gefressen hat, was er nicht verträgt. Aas, Kot, verdorbene Lebensmittel oder Erbrochenes können sehr schnell zu Durchfall führen. Durchfall kann auch durch Bakterien, Viren oder Parasiten, wie Giardien oder Würmer, ausgelöst werden.

Es kommen weitere Ursachen für Durchfall in Frage:

  1. Zu große Futterportion
  2. Schnelle Futterumstellungen
  3. Zu kaltes Futter
  4. Futtermittelunverträglichkeiten
  5. Verzehr von für Hunde unverträgliche Lebensmittel

Letztlich kann Durchfall bei Hunden auch durch Stress entstehen. Wann ein Hund Stress empfindet, ist jedoch sehr individuell zu betrachten. Stressfaktoren für den Hund können Veränderungen im Haushalt sein, neue Situation beim Spazieren gehen oder auch eine Autofahrt.

Wie äußert sich Durchfall bei Hunden?

Üblicherweise ist der Kot von Hunden gut geformt. Doch wenn es zu Problemen im Magen-Darm-Trakt kommt, machen sich diese durch eine Kotveränderung bemerkbar. Er kann breiig sein, im Extremfall sogar flüssig und möglicherweise mit Schleim oder Blut durchsetzt. Üblicherweise findet der Kotabsatz dann häufiger statt und ist oft mit Begleiterscheinungen wie Erbrechen, Bauchschmerzen und Appetitlosigkeit verbunden.

 

Muss ich zum Tierarzt?

In den meisten Fällen erledigt sich Durchfall innerhalb von zwei Tagen ganz von selbst. Erfahrene Hundebesitzer kennen ihre Hunde und können recht gut beurteilen, ob es sich um den „üblichen Durchfall“ handelt, der fast jeden Hund gelegentlich heimsucht und kein Grund zur Sorge ist oder ob mehr dahintersteckt. Hat ein Welpe nach 24 Stunden immer noch Durchfall sollten Sie unbedingt den Tierarzt aufsuchen. Gleiches gilt, wenn sich Blut im Stuhl befindet, der Hund zusätzlich häufig erbricht, über 40 Grad Fieber hat, apathisch oder äußerst unruhig wirkt. Ist sein Allgemeinbefinden dagegen relativ normal und er zeigt sich nur etwas schlapp, dann können Sie erst einmal abwarten. In den meisten Fällen hilft es, wenn der Hund nun 24 bis 48 Stunden kein Futter erhält, damit sich der Darm erholen kann. Wichtig ist jedoch, dass der Hund mit ausreichend Flüssigkeit in kleinen Mengen versorgt wird.

Was füttere ich bei Durchfall?

Nach Abklingen des Durchfalls empfiehlt sich die Fütterung einer Schonkost wie zum Beispiel animonda INTEGRA PROTECT Intestinal. Diese sollte in kleinen Portionen gefüttert werden. 

Die Spezialnahrung INTEGRA PROTECT Intestinal wurde speziell für Hunde mit akutem Durchfall entwickelt. Diese stellt hoch verdauliche, tierische Proteine sowie gut verdaulichen Reis (Kohlenhydratquelle) zur Verfügung. Um den Magen nicht zu belasten, enthält INTEGRA PROTECT Intestinal wenig Fett. Die durch den Durchfall entstandenen Verluste an Elektrolyten werden durch erhöhte Mengen an Natrium und Kalium wieder ausgeglichen.

 

Gut vorbereitet zum Tierarzt

Wenn der Allgemeinzustand Ihres Hundes schlecht ist, warten Sie nicht länger mit einem Tierarztbesuch. Gleiches gilt, wenn es sich um einen chronischen Durchfall handelt. Von Vorteil ist es, wenn Sie sich auf die folgenden Fragen vorbereiten:

  1. Wann hat der Durchfall begonnen?
  2. Wie häufig setzt der Hund Kot ab?
  3. Wie sieht der Durchfall aus?
  4. Hat der Hund öfters Durchfall?
  5. Was bekommt der Hund zu Fressen bzw. ist eine Futterumstellung erfolgt?
  6. Gab es in letzter Zeit besondere Vorfälle?
  7. Sind andere Hunde erkrankt, die ansteckend sein könnten?

Der Tierarzt ist für diese Informationen immer dankbar. Je nach Schwere des Durchfalls kann eine Kot- und/oder Blutuntersuchung vorgenommen werden, um die Diagnose stellen zu können und darauf aufbauend entsprechende Therapiemaßnahmen einzuleiten.

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