Gutes Katzenfutter

Katzenhalter fragen sich zurecht, welches Katzenfutter gut ist und wie man dieses erkennen kann. Wir geben einen Überblick.

Die Auswahl an Katzenfutter ist groß. Ob im Fachhandel oder im Internet – erst einmal sind frisch gebackene Katzenhalter völlig erschlagen von dem großen Angebot und wissen gar nicht, welches Futter sie nehmen sollen. Selbstverständlich verdient die Katze ein gutes Katzenfutter, denn dieses ist eine der wichtigsten Voraussetzungen für ein gesundes, langes Leben. Doch welches ist wirklich gut? Und welche Fütterungsmethode ist die beste: Eine Ernährung mit Trockenfutter, Nassfutter, Barfen oder eine kombinierte Fütterung (Nass- und Trockenfutter)? Sie können 10 Experten fragen und werden 10 verschiedene Antworten bekommen. Denn die Ernährung der Katze ist die reinste Religion. Glücklicherweise kann eine Katze sowohl mit Nass- als auch Trockenfutter gesund ernährt werden, wenn es sich um ein gutes Alleinfuttermittel handelt. Auch Barf-Rationen – die von einem Fachmann bezüglich der Nährstoffgehalte geprüft wurden – können die Grundlage für ein gesundes Katzenleben sein.

Kennzeichen eines guten Katzenfutters

Sollten Sie gerade auf der Suche nach einem geeigneten Futter für Ihre Katze sein, dann nehmen Sie sich die Zeit und lesen Sie die Angaben auf dem Produkt aufmerksam durch. Bei vielen Herstellern ist die Zusammensetzung des Futters nicht klar ersichtlich. Es gibt jedoch auch einige Futterhersteller, die sich ihrer Verantwortung bewusst sind und die Zusammensetzung des Futters auf dem Produkt deutlich ausweisen. Am Beispiel von Carny Adult Rind pur wird dies deutlich. Auf dem Produkt ist ersichtlich, dass der Anteil an Rind 65 % beträgt und aus Fleisch Herz, Lunge, Leber, Euter und Nieren besteht. Nicht enthalten sind Getreide und Soja. Verzichtet wird auch auf Geschmacksverstärker, Zucker und künstliche Zusatz-, Farb- oder Konservierungsstoffe. Dagegen wurden dem Futter alle lebensnotwendigen Mineralstoffe und Vitamine zugesetzt, damit eine artgerechte Ernährung der ausgewachsenen Katze gewährleistet ist.

Kennzeichen eines guten Katzenfutters

animonda Carny überzeugt mit einem hohen Fleischanteil

Gutes Katzenfutter für jede Lebensphase

So gut ein Katzenfutter auch sein mag – es muss auch zur Katze passen. Hier ist in erster Linie auf das Alter einer Katze zu achten. Eine Jungkatze hat andere Nährstoffansprüche als eine ältere Katze. Dementsprechend unterscheiden sich die jeweiligen Futter. Kitten benötigen viel Energie in Form von hochwertigen Proteinen sowie Mineralstoffe für ein gesundes Wachstum. Ältere Katzen (ab 7 Jahren) lassen es dagegen deutlich ruhiger angehen. Aufgrund des hohen Alters, welche unsere Katzen immer öfter erreichen, kommen auch  altersbedingte Krankheiten häufiger vor. Ein gutes Katzenfutter muss also die Katze nicht nur mit allen lebenswichtigen Nährstoffen versorgen, sondern auch auf ihre speziellen Ansprüche eingehen. Dementsprechend gibt es zum Beispiel auch Diätfutter für Katzen mit chronischer Niereninsuffizienz, Struvitsteinen, Diabetes, Übergewicht, Osteoarthritis, Durchfall oder einer Futtermittelallergie. Erhältlich ist es sowohl als Nassfutter wie auch als Trockenfutter.

Nassfutter oder Trockenfutter?

Katzenbesitzer fragen sich nicht nur, welches Katzenfutter gut ist, sondern auch, ob Trocken- oder Nassfutter die bessere Variante darstellt. Grundsätzlich lässt sich sagen, dass die Nassfütterung der natürlichen Ernährung der Katze am nächsten kommt. Schließlich steht auf dem natürlichen Speiseplan einer Katze zumeist Maus. Diese besteht zu etwa 70 Prozent aus Flüssigkeit, was dem Feuchtigkeitsgehalt von Nassfutter sehr nahe kommt. Dementsprechend kann die Katze ihren Flüssigkeitsbedarf schon zu einem Großteil decken. Denn Katzen sind - gemäß ihrer Abstammung - Trinkmuffel, die Flüssigkeit überwiegend durch die natürliche  Nahrung aufnehmen. Wenn man ausnahmslos auf Trockenfutter setzt, kann eine Katze damit grundsätzlich ebenso gut ernährt werden. Allerdings muss die Katze Wasser dann vor allem über frisches Wasser aus dem Wassernapf aufnehmen. Vorteilhaft sind mehrere Wassernäpfe oder auch ein Trinkbrunnen. Auf der sicheren Seite sind Sie, wenn Sie neben Trockenfutter auch auf Nassfutter setzten. Das bringt nicht nur Abwechslung, sondern verhindert auch, dass die Katze mäkelig wird und nur noch eine einzige Futtersorte fressen möchte.

Ist Barfen besser als gutes Katzenfutter?

Es ist noch gar nicht lange her, als Barfen immer populärer wurde. Unter Barfen versteht man eine Ernährungsmethode bei der die Rohfütterung von Fleisch im Vordergrund steht. Ergänzt wird dieses durch frisches Obst, Gemüse und Mineralstoffe. Viele Katzenhalter sind unsicher, denn auf dem Futter kann man nicht immer erkennen, was drin ist. Die Angaben zur Zusammensetzung (Deklaration) sind oft unverständlich bzw. so grob formuliert, dass der Kunde nicht genau weiß, was sich wirklich im Katzenfutter verbirgt. Außerdem legen immer mehr Katzenhalter Wert auf Futter ohne Zucker, Geschmacksverstärker, Konservierungsstoffe, Farbstoffe oder Soja. So waren immer mehr Katzenhalter verunsichert und fingen an, das Futter für die Katze selbst zuzubereiten oder Barf-Rationen zusammenzustellen. Nun wussten sie zwar sehr genau, was die Katze wirklich zum Fressen bekam. Doch wissenschaftliche Untersuchungen brachten schnell hervor, dass die Ernährung häufig leider ganz und gar nicht so gut wie erhofft war. Denn egal wie hoch der Fleischanteil auch sein mochte, es gehört weit mehr als Fleisch zu einer artgerechten Ernährung der Katze. Schnell kann es zu Mangelerscheinungen oder Überversorgungen kommen, weil der Katze zum Beispiel Calcium, und Vitamin A fehlt. Außerdem ist es von entscheidender Bedeutung, wie das Verhältnis zwischen Calcium zu Phosphor ist. Eine niederländische Forschungsstudie untersuchte die Rohfleischfütterung beim Hund und wies in vielen Barf-Rationen Krankheitserreger wie zum Beispiel Colibakterien nach. Diese Bakterien können eine Gefahr für junge und ältere Menschen sein. Sicherer ist es, auf ein hochwertiges, gutes Katzenfutter zu setzen.

Was kostet gutes Katzenfutter?

Gutes Katzenfutter gibt es nicht zum Schnäppchenpreis – das sollte jedem verantwortungsvollen Katzenbesitzer klar sein. Doch gutes Katzenfutter muss auch nicht teuer sein. Sie müssen nicht drei Euro für ein hochwertiges Katzenfutter ausgeben – das geht deutlich preiswerter. Sollten Sie einen Futterwechsel planen oder zum ersten Mal vor der Entscheidung stehen, ein Katzenfutter auszuwählen, dann nehmen Sie sich etwas Zeit und studieren Sie die Angaben auf dem Produkt.

Stellen Sie sich unter anderem folgende Fragen:

  • Ist es ein Alleinfutter?
  • Wie viel fleischliche Zutaten sind im Katzenfutter enthalten?
  • Von welchen Tieren stammen die Zutaten?
  • Ist es frei von künstlichen Farb- und Konservierungsstoffen?
  • Ist es für meine Katze bezüglich ihres Alters geeignet?
     
Wenn Sie alle Fragen zu Ihrer Zufriedenheit beantworten können und keine Ungereimtheiten auftauchen, spricht nichts gegen das jeweilige Katzenfutter. Doch eins darf bei alledem nicht vergessen werden: Es muss der Katze auch schmecken! Sie zu einem Futter zu zwingen, nur weil Sie davon überzeugt sind, bringt nichts. Aber zum Glück gibt es ja vielerlei Geschmacksrichtungen, so dass schlussendlich für jede Katze etwas Passendes zu finden ist.