Blutdruck bei der Katze

Eine gelegentliche Blutdruck-Messung bei Katzen gibt Auskunft darüber, wie leistungsfähig das Herz ist und wie elastisch die Gefäßwände sind.

Seit einiger Zeit sind Blutdruck-Messungen  auch bei der Katze möglich und in vielen Tierarztpraxen sogar üblich geworden. Denn dauerhaft erhöhter Blutdruck kann bei der Katze schwere Gesundheitsrisiken bergen.


Erhöhter Blutdruck bei Katzen

Die Ursachen für einen erhöhten Blutdruck liegen meist bei anderen Erkrankungen, z.B. Nierenschäden oder hormonellen Störungen, die im Alter häufiger auftreten. Durch Blutdruckmessung können diese bereits frühzeitig erkannt und behandelt werden, bevor weitere Schäden auftreten. Gefährdet ist zum einen das Herz, da es gegen den erhöhten Widerstand anpumpen muss. Weiter können Kreislaufprobleme, Schwäche, Atembeschwerden und Bewegungsstörungen folgen. Zudem sind oft die Nieren von den Folgen eines erhöhten Blutdrucks betroffen. 



Der Tierarzt kann verschiedene Medikamente zur Behandlung der Katze einsetzen: einerseits gefäßerweiternde Mittel, die im akuten Fall helfen, außerdem so genannte Beta-Blocker für die langfristige Senkung des Blutdrucks, die auch Herzpatienten in der Humanmedizin in ähnlicher Form erhalten. Schließlich gibt es die Möglichkeit, durch salzarme Diät und ggf. Reduktion von Übergewicht die Erkrankung positiv zu beeinflussen.

Erhöhter Blutdruck bei Katzen

Der Tierarzt kann die Katze abhorchen und allgemein untersuchen

Blutdruck-Messung bei der Katze

Zumeist legt der Tierarzt der Katze die Manschette an der Schwanzwurzel an und pumpt diese auf, bis der Blutstrom kurz unterbricht. Anschließend wird der Druck wieder vermindert, wodurch das Blut wieder zurückströmt und über einen Druckmesser abgelesen werden kann, wie hoch der Blutdruck ist. Wichtig bei der Prozedur ist, dass die Katze nicht zu aufgeregt ist, da dies fälschlich hohe Wert zur Folge haben könnte.

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