Flöhe beim Hund

An warmen Tagen besteht immer die Gefahr, dass sich ein Hund Föhe einfängt. Wer sich und seinem Hund die Blutsauger ersparen will, sollte Schutzmaßnahmen ergreifen.

Früher oder später kommt praktisch jeder Hund auf den Floh. Sei es durch den Kontakt mit Artgenossen oder durch Streifzüge im Garten oder im Park. Wirklich verschont bleiben in der Regel nur reine Wohnungstiere - und solche, deren Besitzer beizeiten vorbeugen. Zu diesem Zweck gibt es inzwischen ein Reihe sehr gut verträglicher und wirksamer Präparate beim Tierarzt. Die so genannten Entwicklungshemmer beispielsweise lassen bei rechtzeitiger und regelmäßiger Anwendung eine Flohplage beim Hund gar nicht erst entstehen. Meist wird das Mittel ab Beginn der Saison einmal im Monat unters Fressen gemischt. Es bewirkt, dass eingeschleppte Flöhe sich nicht vermehren können.

Wenn der Hund bereits Flöhe hat

In manchen Fällen ist bereits ein deutlicher Flohbefall vorhanden, erkennbar am Flohkot im Fell: Dazu stellt man seinen Hund auf ein Blatt weißes Papier oder in die Badewanne und kämmt ihn mit einem Flohkamm. Zu Boden fallende dunkle Körnchen werden mit Wasser angefeuchtet. Bilden sich rote Schlieren, handelt es sich um Flohkot, da dieser stets Blut enthält.  

In so einem Fall sollte auf so genannte Adultizide zurückgegriffen werden. Das sind Mittel, die Flöhe rasch und dauerhaft abtöten. Sie müssen einmal im Monat angewendet werden, meist in Form einer Lösung, die direkt auf die Haut des Hundes geträufelt wird. Besteht der Verdacht auf einen Flohbefall, sollten Sie diese Behandlung nicht auf die lange Bank schieben.

Wenn der Hund bereits Flöhe hat

Flöhe könnten der Grund für ständiges Kratzen sein

Flohbefall bekämpfen

Je länger Ihr Hund schon Flöhe beherbergt, desto größer ist die Wahrscheinlichkeit, dass bereits Eier und Larven abgelegt wurden. Außerdem leben weniger als 10% der Flöhe auf dem Tier, der Rest befindet sich in der Umgebung, vor allem an viel genutzten Schlaf- und Liegeplätzen. Diese Bereiche sollten Sie daher stets mitbehandeln und gründlich saugen und reinigen. Um dauerhaft vorzubeugen, kann während und nach der Behandlung mit dem Adultizid ein Entwicklungshemmer eingesetzt werden. Welche Maßnahmen in Ihrem Fall sinnvoll sind, besprechen Sie am besten gemeinsam mit Ihrem Tierarzt.  

Keinesfalls sollten Sie auf Mittel wie Knoblauch oder Ähnliches zurückgreifen. Im günstigsten Fall sind solche "natürlichen" Präparate wirkungslos, wie sich in Studien gezeigt hat. Mitunter können sie sogar schaden, wie etwa das Teebaumöl, das immer wieder fälschlicherweise für Tiere empfohlen wird.

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